Vorgehen bei Unfallen auf der Piste
-Meldung
-Sichern der Unfallstelle
-Sofortmaßnahmen
-Gespräch mit dem Verunfallten
-Körperkontakt
-Ganzkörperuntersuchung
-Verdachtsdiagnose
-Versorgung
-Abtransport
-Dokumentation
1. MELDUNG
- das Maximum aus der Information herausholen
was,
wann, wer, wo, wieviel?
- Einleiten organisatorischer Maßnahmen
2.
SICHERN DER UNFALLSTELLE
- Verletzten sichern
- als Gefahrenstelle auf Abfahrten kennzeichnen
- lässt sich leicht delegieren
3. SOFORTMASSNAHMEN
- bei Vorliegen lebensbedrohender Zustand (BAK, Blutung, Schock, Unterkühlung)
- in weniger als 5% der Fälle
- sofort weitere Kräfte (HS, Arzt) nachalamieren lassen
4.
GESPRÄCH MIT DEM VERUNFALLTEN
- Fragen nach dem Unfallhergang
- Information über kommende Maßnahmen
5. KÖRPERKONTAKT
- am besten über Pulsfühlen
6.
GANZKÖPERUNTERSUCHUNG
- von Kopf bis Fuß
- besondere Berücksichtigung von WS und Bauchraum
7. VERDACHTSDIAGNOSE
- auf Grund der nach der Untersuchung gestellten Diagnose entscheidet der
Bergretter über das weitere Vorgehen:
- Nachalarmierung eines Arztes
- HS-Alarmierung
-Abtransportart
-Aufbau der Rettungskette
8. VERSORGUNG
- Blutstillung und Anlegen von Verbänden
- Schienung
- Lagerung
- Sauerstoffgabe
- Schutz vor Witterungseinflüssen
- Unterstützung des Arztes bei ärztlichen Maßnahmen
9. ABTRANSPORT
- Transportmittel
- Lagerung im Transportmittel
- Überwachung
10. DOKUMENTATION